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Aufgewachsen in der Vulkaneifel. Postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln; Studium der Freien Kunst/ Glas am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der Hochschule Koblenz, Höhr-Grenzhausen; Studienaufenthalt an der ecole superieure des arts decoratifs (ESAD) Strasbourg; Ausbildung zur Kunstglaserin, München.

Judith Röder arbeitet auf poetisch-subtile Weise mit Glas, Licht und Videoprojektionen. In seiner Transparenz wirkt Glas fast unstofflich, dient aber doch als „Trägermaterial“ für Lichterscheinungen im Raum. Hinzu kommen die von der Künstlerin auf Glas gravierten Zeichnungen, die im Naturausschnitt, Blattwerk, Äste und Zweige zeigen, die durch die Reduktion auf feine Linien in schwarz und weiß nur schemenhaft zu erkennen sind. Aufgrund seiner Durchlässigkeit nimmt Glas diese Bilder auf und überlagert sie. Zwischen der handhabbaren Gegenständlichkeit und dem kaum noch wahrnehmbaren Flüchtigen entsteht ein Zwischenbereich, der eher erahnt als präzise gefasst werden kann. Mit inhaltlicher Klarheit und der auf wenige Elemente konzentrierten Formsprache bewegen sich die Arbeiten von Judith Röder an der Grenze zum Immateriellen und führen in die Tiefe, die hinter dem Sichtbaren zu finden ist.

www.judithroeder.de

[Le pas du chat noir]
Experimentalfilm, 2018
Regie: Judith Röder
Gedicht: [Le pas du chat noir] von Adrian Kasnitz
08:49 min, 16 mm auf HD-Video, s/w, ohne Audio

Dickicht #1
2017
74 x 53 x 15 cm
graviertes Glas, Tusche
Foto: Eric Tschernow / courtesy Lorch+Seidel Berlin

Fenster V
2018
120 x 200 x 15 cm
Glas, Videoprojektion, Holz, Metall
Foto: Roman Jungblut

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